Seebad Lubmin im Urlaub erleben

Seebad Lubmin

In den GeschichtsbĂŒchern gibt es die Gemeinde Lubmin seit dem Jahr 1271, seither wechselte es einige Male die Landeszugehörigkeit. Das zunĂ€chst slawisch bewohnte Gebiet war schon ein Teil Schwedens, bevor es preußisch regiert wurde und letztendlich nach dem Zweiten Weltkrieg zur DDR und ab der Wende zur BRD gehörte. Aus den Nachrichten der 1990er Jahre kennt man die Gemeinde wegen ihres Atomkraftwerks, das aber schon lange stillgelegt ist. Heute ist Lubmin nach einer weitgehenden Sanierung nicht nur sehr attraktiv fĂŒr einen Urlaub in Ostsee NĂ€he, sondern als Seebad sogar staatlich anerkannt.

Lubmin im Urlaub erleben

Urlaubsort Lubmin

Das Seebad Lubmin dehnt sich auf eine FlĂ€che von 13,87 Quadratkilometer aus. Hier wohnen knapp ĂŒber 2.000 BĂŒrger. Eine Anreise ist nur ĂŒber Landstraßen möglich, die jedoch durchweg gut ausgebaut sind. Direkt verbunden ist Lubmin mit Wolgast und Wusterhusen.

Besonders interessant ist der Besuch in Lubmin, wenn hier eine der vielen Veranstaltungen stattfindet. Dazu zĂ€hlen ein Deutsch-Polnisches Bildhauer-Plenar, die Kreative Sommerwoche, ein Musikprogramm mit einer starken AffinitĂ€t zur Ostsee. Zudem lĂ€dt die KĂŒnstlergilde e. V. nach Lubmin ein, um sich den KĂŒnsten hinzugeben. Des Weiteren gibt es in der Gemeinde regelmĂ€ĂŸig einige Sportveranstaltungen, wie etwa den World Championship Quadrathlon und den Sebastian Friedrich Gedenklauf.

Video ĂŒber Lubmin

SehenswĂŒrdigkeiten in Lubmin

Sofort sticht dem Besucher in Lubmin die wunderschöne BĂ€derarchitektur ins Auge. Gerade fĂŒr GĂ€ste aus Regionen, in denen man diese Bauweise weniger kennt, ist ein Spaziergang durch den Ort also sehr interessant. Vorbeikommen könnte der SpaziergĂ€nger hier auch am sagenumwobenen Teufelsstein – eigentlich ein Überbleibsel der letzten Eiszeit – nach ErzĂ€hlungen aber ein Wurfgeschoß des Teufels, mit dem er die Wusterhusener Kirche zerstören wollte.

SeebrĂŒcke, Hafen und Strand brauchen keine weiteren ErklĂ€rungen; mehr als fĂŒnf Kilometer Ostseestrand laden zum Verweilen ein, vielleicht nach einer Hafenbesichtigung. Ein StĂŒndchen Zeit lohnt sich gleichfalls fĂŒr die Besichtigung der Petrikirche, die nicht nur als sakrales Bauwerk, sondern vor allem mit ihrem besonderen Altarteppich ein Highlight im Ort ist.

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