Rövershagen im Urlaub erleben

HollĂ€nderwindmĂŒhle Rövershagen

Auch die Gemeinde Rövershagen liegt im Landkreis Bad Doberan. Sie zĂ€hlt zum Amt Rostocker Heide, von dem sie verwaltet wird. Aufgrund der NĂ€he zur Hansestadt Rostock und der deutschen OstseekĂŒste wird Rövershagen auch gerne als Urlaubsort genutzt.

Urlaubsort Rövershagen

Rövershagen umfasst eine FlĂ€che von insgesamt 20,55 Quadratkilometern. Dabei fĂŒhlen sich derzeit 2.502 Einwohner in ihrer Gemeinde besonders wohl. Die Gemeinde untergliedert sich in die Ortsteile Schwarzenpfost, Behnkenhagen, Purkshof, Oberhagen und Niederhagen.

Es wird angenommen, dass die Stadt Rostock das Gebiet von Rövershagen im Jahr 1252 fĂŒr 450 Mark kaufte. Man begann mit der Rodung der WaldflĂ€che zunĂ€chst auf dem Gebiet von Purkshagen. SpĂ€ter wurde die Rodung von  den beiden Rövers deutlich vorangetrieben und Rövershagen selbst wurde im Jahr 1305 erstmals urkundlich erwĂ€hnt.

SehenswĂŒrdigkeiten in Rövershagen

NatĂŒrlich bietet Rövershagen als Urlaubsort seinen Besuchern auch jede Menge SehenswĂŒrdigkeiten. Insbesondere die alte Dorfkirche der Gemeinde, die noch aus dem 14. Jahrhundert stammt, ist einen Besuch wert. Sie wurde im gotischen Stil errichtet und etwa um 1900 um einen Kirchturm ergĂ€nzt.

Auch die HollĂ€nderwindmĂŒhle im Westen der Gemeinde ist Anziehungspunkt fĂŒr viele Urlauber. Der ErdhollĂ€nder entstand im Jahre 1881 und wurde noch bis 1963 durch Windenergie betrieben. Heute befindet sich die MĂŒhle im Privatbesitz und wird unter sehr hohem Aufwand erhalten.

KarlÂŽs Erdbeerhof entstand im Ortsteil Purkshof bereits 1993. UrsprĂŒnglich war der Hof lediglich zum Anbau von Erdbeeren gedacht, mittlerweile wurde er zu einem Erlebnisdorf ausgebaut, in dem immer wieder andere attraktive Objekte ausgestellt werden. Außerdem war Rövershagen in der Zeit von 1999 bis 2008 fĂŒr das Force Attack bekannt. Das jĂ€hrlich stattfindende Punkfestival war das grĂ¶ĂŸte seiner Art in ganz Deutschland.

Ebenfalls kann das 1964 errichtete Geschichtsdenkmal besucht werden. Der Gedenkstein soll an acht HĂ€ftlinge aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges erinnern, die im Außenlager Schwarzenpfost bei dessen Evakuierung ums Leben kamen.

Karte und Anfahrt

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