Ostseeinsel Hiddensee

Insel Hiddensee / Rügen


Einer der bekanntesten Urlaubsorte entlang der deutschen Ostseeküste ist die Insel Hiddensee. Sie zählt zum Landkreis Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) und die Gemeinde selbst umfasst neben der gleichnamigen Insel auch die ihr vorgelagerte Fährinsel. Durch die Nähe zu Rügen, sowie die Umschließung durch das Meer erfreut sich die Insel Hiddensee einer großen Beliebtheit bei Urlaubern.

Beschreibung zu Hiddensee

Insgesamt erstreckt sich die Insel Hiddensee über eine Fläche von 19,02 Quadratkilometern. Die 1.032 Einwohner der Gemeinde dürfen sich glücklich schätzen, an einem so idyllischen, aber auch geschichtsträchtigen Ort zu leben. Denn erstmals wurde die Hedinsey bereits in der Prosa-Edda erwähnt. Das bedeutet so viel wie Insel des Hedin, des legendären Norwegerkönigs. Der Legende nach soll der König auf der Insel Hiddensee um eine Frau oder um Gold gekämpft haben.

Die Gemeinde selbst gliedert sich in die vier Ortsteile Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf. Schon in der mittleren und jungen Steinzeit soll die Region der Insel Hiddensee besiedelt gewesen sein. Ursprünglich waren die Germanen die Einwohner der Region, doch später erfolgte die Besiedlung durch die Slawen.

Sehenswürdigkeiten auf Hiddensee

Die Insel Hiddensee hätte es nicht geschafft, beliebter Ferienort zu werden, wenn sie nicht auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten hätte. Dabei sind der Leuchtturm Dornbusch im Norden der Insel, das Gerhart-Hauptmann-Haus oder die Lietzenburg zu nennen. Letztere ist eigentlich keine Burg, sondern eine Villa, die im Jugendstil erbaut wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Nationalparkhaus Hiddensee, die Blaue Scheune, das Leuchtfeuer Gellen oder auch das Fischereimuseum Lütt Partie. Letzteres entstand aus einem Netz- und Geräteschuppen, der erst in den Jahren 2006 und 2007 zum Museum umgestaltet wurde. Dabei können die Besucher nicht nur Näheres zu den Fischereigeräten selbst erfahren, sondern die Fischer berichten vor Ort auch über die alltäglichen Geschichten aus dem Arbeitsalltag eines Fischers zu früheren und jetzigen Zeiten.

Dornbusch auf Hiddensee

Als Dornbusch wird das Hügelland im Norden der Insel Hiddensee bezeichnet. Mit seiner größtenteils noch aktiven Kliffküste stellt er eine wertvolle Landschaft im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft dar. Viele Wanderwege führen durch die abwechslungsreiche Landschaft. Im Grunde sind es nicht mehr als steinzeitliche Ablagerungen, die sich durch das Zurückweichen der Gletscher gebildet haben. Der Dornbusch ist einer der drei Inselkerne Hiddensees. Sie sind für die Entstehung des Flachlands verantwortlich.

Die höchste Erhebung des Dornbusches auf Hiddensee ist der Bakenberg mit 72,7 m ü. NHN. Auf dem Wahrzeichen Hiddensees, dem Schluckswiekberg steht der Leuchtturm Dornbusch.

Leuchtturm Dornbusch

Der Leuchtturm Dornbusch wird mit der amtlichen Bezeichnung Leuchtfeuer Dornbusch/Hiddensee geführt, er steht auf der Insel Hiddensee in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee. Der Leuchtturm steht auf dem rund 70 Meter hohen Schluckswiek (auch Schluckwieksberg bezeichnet) im Dornbusch, dem Hochland im Norden der Insel Hiddensee.

Gerhart-Hauptmann-Museum auf der Insel Hiddensee

Dieses Haus wurde von dem bekannten Dichter Gerhart Hauptmann 1930 gekauft. Er verbrachte bis in das hohe Alter von 81 Jahren jeden Sommer mit seiner Frau in diesem Haus. 1956 wurde zum 10. Todestag eine Gedenkstätte eingerichtet aus der in späteren Jahren ein Museum wurde. Das Gerhart-Hauptmann-Haus ist eines der wenigen Dichterhäuser, die sich bis jetzt noch in Originalzustand befinden. Arbeits- und Abendzimmer, die Schlafräume, Kreuzgang und Weinkeller, Terrasse und Park vermitteln, wie der Künstler auf der Insel lebte. Auf Leben und Werk des Dichters wird in zwei kleinen Vitrinen eingegangen.

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