sonnenuntergang-ostsee Meeresluft stärkt unsere Gesundheit: Darum lohnt sich der Aufenthalt am Meer

Meeresluft ist gesund. Das sogenannte Reizklima, das Klima, das an der Ostsee zu finden ist, aber auch im Hochgebirge existieren kann, setzt sich unter anderem aus Wind, Salz, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und UV-Strahlung zusammen und schont unseren Körper einerseits, andererseits reizt es ihn, erklärt Reinhard Patzke, Oberarzt an der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel der Apotheken Umschau. Die Bedingungen würden auf komplexe Weise zusammenwirken.

Der Organismus wird durch die Meeresluft angekurbelt, unter anderem muss er Wärme produzieren, um sich den kälteren Temperaturen anzupassen. Aus diesem Grund seien unter anderem lange Spaziergänge am Meer empfehlenswert, schreibt die Apotheken Umschau. Der Körper passe sich dem Klima am Meer nach einiger Zeit an.

Die gute Luft kann nicht nur für Allergiker heilend sein

Für viele Allergiker gilt ein Urlaub am Meer als besonders sinnvoll. Das liegt nicht nur daran, dass es weniger Schadstoffe in der Luft gibt und Pollen nicht so oft auftreten, sondern auch am Meerwasser selbst und dem Stoff, den wir dadurch einatmen. Meerwasser, so salzig es schmecken mag, enthält den Stoff Aerosol, der automatisch eingeatmet wird. Für Menschen, die an Asthma leiden, eine Nasennebenhöhlenentzündung oder sogar chronische Bronchitis haben, kann das Vorteile bringen. Aerosol “enthält Salzwassertröpfchen, die sich je nach Größe im Nasen-Rachenraum anreichern oder bis in die Lungenbläschen vordringen”, so Patzke.

Das Wasser im Meer unterscheidet sich von dem in Flüssen, schreibt die australische Zeitung The Sydney Morning Herald. Es enthalte deutlich höhere Mengen an Mineralien wie Natrium, Chlorid, Sulfat, Magnesium und Calcium, heißt es weiter. Daher gelte es als besonders nützlich bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte.

Mineralhaltiges Wasser und Schwebebäder sind gut für den Körper und die Seele

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Stark mineralhaltiges Wasser wie Thermalbäder oder auch das Tote Meer können sich positiv auf Hautkrankheiten auswirken und zu einer Verbesserung von anderen gesundheitlichen Probleme führen. Auch Profisportler machen sich das zunutze. Gerne besuchen die Basketballspieler Harrison Barnes und Stephen Curry nach einem Spiel ein bestimmtes Spa namens “Float Spa“, also “Schwebe-Spa”. Hier können die Sportler in mit Magnesiumsulfat angereichertem Wasser entspannen. Wie im Toten Meer versinken sie nicht im Wasser, sondern schweben darin. Das Ganze machen sie etwa eine Stunde lang. Das Resultat soll u. a. dabei helfen, Schmerzen zu stillen, Heilung schneller herbeizuführen und für mentale Entspannung zu sorgen. Nach einer Stunde schwebend im Wasser fühlen sich die Basketballstars tatsächlich entspannter. Nun können sie sich auf bevorstehende Spiele konzentrieren. Die Golden State Warriors, für die Steph Curry spielt, gelten für die NBA-Meisterschaft im Sommer 2019 bei Betway in den Sportwetten schon jetzt als wahrscheinliche Sieger. Ob die Schwebebäder dazu beitragen? Möglich ist es! Zumindest helfen sie bei der Regeneration. Aber nicht nur Schwebebäder, sondern auch das Sonnenlicht am Meer in den Sommermonaten kann von großem Vorteil sein. Für Schuppenflechte gilt es als mögliches, gesundes Gegenmittel. Auch der Stoff Kortisol, der im Körper Entzündungen hemmen und unter anderem durch Stress hervorgerufen werden kann, kann so beeinflusst werden. Vitamin D kann durch das Sonnenlicht für eine Verbesserung des Immunsystems sorgen und gegen Krankheitserreger schützen. Sonnenlicht kann auch gegen Depression helfen. Einige Ärzte raten Patienten zur Lichttherapie mit speziellen Lampen wie die von Philips, die künstliches Licht produzieren, das natürliche Licht nachahmen und so für eine Verbesserung der Stimmung sorgen sollen. Sie können sich aber auch positiv auf Hautkrankheiten auswirken. In Deutschland litten im Jahr 2015 etwa 4,1 Millionen Menschen, also 5,2 Prozent der Bevölkerung, an Depression, schätzt die Weltgesundheitsorganisation, WHO.

Entspannung und Gesundheit an der Ostsee

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Die Ostsee lädt mit ihrem gesunden Klima zu einem entspannenden Urlaub ein, der sowohl der Seele als auch dem Körper guttun kann. Die Ostsee besitzt zwei Klimazonen: zum einen die ozeanische, feucht-gemäßigte und zum anderen die kontinentale, erklärt die Website Wetter Atlas das Klima an der Ostsee. In Deutschland, Dänemark und in Teilen Polens und Schwedens liege die Ostsee in der gemäßigten Klimazone, heißt es weiter. Die Temperaturen zwischen Sommer und Winter unterscheiden sich hier nicht so stark wie an anderen Orten. Die Temperaturen sind fast durchgehend mild, aber kühler als an vielen anderen Badeorten, was sich aber, wie schon vorhin erwähnt, positiv auf den Körper auswirken kann, da er auf diese Art mehr Wärme produzieren muss. Die Temperaturen liegen im Sommer durchschnittlich zwischen 14 und 17 Grad. Im Juli und August ist mit etwa 17 Grad das Baden möglich.

Zusammengefasst ist es die gute Meeresluft, die gegen Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen und chronische Bronchitis wirken kann; das mineralreiche Wasser, das dafür sorgen kann, dass Verletzungen schneller heilen, Körper und Geist entspannen und gegen Hautkrankheiten vorgehen kann und das kühlere Wetter an der Ostsee, das den Körper anregt und so positiv zur Gesundheit beitragen kann. Besuchen Sie die Ostsee und entspannen Sie sich hier entweder direkt auf dem Wasser oder auch beim Sport in der guten Luft, wie am Reiterhof.

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