Sicherheitstipps zum Schwimmen in der Ostsee

Sicherheitstipps zum Schwimmen an der Ostsee
Sicherheitstipps zum Schwimmen in der Deutschen Ostsee / Polnische Ostsee / Russische Ostsee
Ostsee Urlaub

Wer in den Urlaub, an die Ostsee f├Ąhrt, dem liegen nicht nur sch├Âne Orte und Flaniermeilen. Ostseeurlaub ist meist auch Badeurlaub. Genau aus diesem Grund sollte man sich mit der eigenen Sicherheit an Str├Ąnden und im Wasser etwas n├Ąher besch├Ąftigen, so k├Ânnen sie unn├Âtige Situationen gekonnt vermeiden und ihrer Familie die gewohnte Sicherheit bieten. Deshalb sehen wir uns als Ostseemagazin verpflichtet, ihnen alle relevanten Informationen rund um die Sicherheit an Str├Ąnden und in der Ostsee zur Verf├╝gung zu stellen.

Auf welche Gefahren sollte man bei K├╝stengew├Ąssern achten?

Jedem der in der Ostsee schwimmen geht, sollte bewusst sein, das hier das Schwimmen gef├Ąhrlicher ist, als in Badeseen oder im Freibad. Badebedingungen k├Ânnen sich hier schnell ├Ąndern. Die allgemeine Wetterlage beeinflusst nicht nur die Temperatur am Strand oder ob der Wind weht, durch unterschiedliche klimatische Bedingungen k├Ânnen sich schnell Str├Âmungen ├Ąndern. Durch Wind und Wellengang werden auch der Untergrund der Ostsee beeinflusst, so k├Ânnen Sandb├Ąnke schnell entstehen und genau so schnell wie sie entstanden sind, auch wieder verschwinden.

Starker Wind von der Landseite

Gefahr entsteht zu meist bei starken Wind von Landseite. Schwimmer, besonders mit Wassersportger├Ąten wie Luftmatratzen, werden zur offenen See hinaus getrieben und es droht Erm├╝dung durch eine zu gro├če Strecke, die wieder zur├╝ckgelegt werden muss, um das Land zu erreichen.

Brandung und Str├Âmung

Das Meeresrauschen, was jedem bekannt ist, ist der Klang der Brandung. Sie entsteht in dem Wellen die flachen Bereiche des Meeres erreichen. Diese oft auch eindrucksvolle Verhalten der Wellen tritt meist in den K├╝sten- und Uferzonen auf. Dies wird unter anderem dadurch hervorgerufen, dass im zunehmend flacher werdenden Wasser die Wellen immer h├Âher werden und schlie├člich brechen. Die damit insgesamt verbundenen Turbulenzen und Str├Âmungen haben einen bedeutenden Einfluss auf Erosion (das Abtragen von Ufern) und Sedimentation (Ablagerung von abgestorbenen Pflanzenteilen etc.) an Flachk├╝sten.

Hinweis der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG)

Aus diesen Gr├╝nden niemals an unbewachten Stellen baden und an bewachten Stellen immer auf die Sicherheits-Beflaggung achten.

  • Suchen Sie nur bewachte Badestellen auf
  • Bei gehisster roter Flagge niemals baden!
  • Lassen Sie Kinder nie ohne Aufsicht am oder ins Wasser

Str├Âmung

In K├╝stenn├Ąhe ist es unwahrscheinlich, das Str├Âmungen gleichbleibend sind. Str├Âmungen ver├Ąndern hier laufend ihre Richtung und auch die St├Ąrke.

K├╝stenstr├Âmung (K├╝stendrift)

Au├čerhalb der Brandungszone gibt es eine breite, etwa parallel zum Ufer verlaufende K├╝stenstr├Âmung (K├╝stendrift). Sie nimmt vom Ufer abgetragenes Material wie Sand, Erde und Steine, die sich an Hindernissen durch die geringere Flie├čgeschwindigkeit ablagern, mit. Diese K├╝stenstr├Âmung ist f├╝r Schwimmer, die weiter ins Meer hinausschwimmen, gef├Ąhrlich.

Die Gefahr besteht f├╝r den Schwimmer darin, dass die Str├Âmung nur etwa dem K├╝stenverlauf folgt, wohl aber flachere Stellen (Untiefen) und Ufervorspr├╝nge umstr├Âmt. Dadurch kann diese Str├Âmung auch weit ins Meer hinaus reichen.

Brandungssog und Unterstr├Âmung

Im Regelfall sind Wellen der Brandung nicht mit einer einheitlichen Str├Âmung verbunden. Vor Str├Ąnden befinden sich h├Ąufig Hindernisse wie Sandb├Ąnke, vorgelagerte Felsen oder anderes. Durch diese Hindernisse kann das Wasser nicht wieder ungehindert ins offene Meer zur├╝ckflie├čen. An L├╝cken zwischen den Hindernissen kommt es deshalb zu einer geb├╝ndelten R├╝ckst├Âmung des Wassers. Durch diese erh├Âhte Str├Âmung werden Badende oft aufs Meer hinaus gezogen.┬á┬á├ähnliche Ph├Ąnomene treten auf, wenn parallel zum Strand verlaufende Str├Âmungen an Buhnen oder Landzungen ins offene Meer abgelenkt werden.

Unerfahrene Schwimmer geraten hier oft in Panik und versuchen gegen diese Str├Âmung zu k├Ąmpfen, verlieren nach einigen Minuten die Kraft und es besteht die Gefahr, dass Sie dann durch Ersch├Âpfung ertrinken.

Brandungsstr├Âmung

Treffen Wellen schr├Ąg auf die K├╝ste, flie├čt das aufgestaute Wasser im Allgemeinen nicht als Unterstrom ab. Es flie├čt als Brandungsstr├Âmung parallel zur K├╝ste in unmittelbarer Ufern├Ąhe.

Rippstr├Âmung

Durch die Brandung wird das Wasser in unmittelbarer Strandn├Ąhe aufgestaut, wodurch ein ├ťberdruck entsteht, der jedoch zun├Ąchst durch die Brandungszone am seew├Ąrtigen R├╝ckfluss gehindert wird. Wenn aber an einem Ort dieses Gleichgewicht nicht mehr besteht, bricht das Wasser an dieser Stelle mit gro├čer Kraft durch die Brandungszone. Sie ist besonders gef├Ąhrlich!

Verhalten bei starken Str├Âmungen und Wirbeln

Gerade im Meer k├Ânnen Str├Âmungen sehr t├╝ckisch sein. Lassen Sie sich mit der Str├Âmung ┬ştreiben und schwimmen erst, wenn sie nachl├Ąsst, seitlich weg. Niemals gegen die Str├Âmung anschwimmen oder versuchen, an derselben Stelle wieder aus dem Wasser zu kommen, an der man reingegangen ist.

Geraten Sie in einen Wasserwirbel, gilt das Gleiche: Lassen Sie sich erst nach unten ziehen und tauchen dann seitlich weg.

Buhnen

An den Str├Ąnden der Ostsee befinden sich h├Ąufig Pf├Ąhle aus Holz, Stein oder Beton, die Buhnen genannt werden ab und an handelt es sich auch um einen im Meer stehenden Steinwall. Sie erf├╝llen den Zweck, Wasserwellen zu brechen und Ufer-parallele Str├Âmungen vom Strand fernzuhalten. Buhnen werden zur Landgewinnung eingesetzt.

Aufgrund ihrer Bauart sind Zwischenr├Ąume zwischen den einzelnen Pf├Ąhlen entstanden. Hier entstehen bei Wellengang extreme Str├Âmungsverh├Ąltnisse, die den Schwimmer an die Buhnenwand schleudern kann, oder er herangezogen wird und aus eigener Kraft nicht mehr weg kommt.

Auf den Buhnen haben sich ├╝ber Jahre viele Algen und Muscheln angelagert, die das Betreten der Pf├Ąhle zu einem gef├Ąhrlichen Vorhaben machen. Rutschgefahr und die scharfen Muscheln haben schon einige Schnittwunden, Prellungen und Knochenbr├╝che verursacht.

Schwimmen in der N├Ąhe von Buhnen

Flaggen am Strand ÔÇô bei welcher Flagge darf ich ins Wasser?

Strandabschnitte werden oft mit verschiedenen Flaggen markiert, viele Badeurlauber wissen leider nicht, was genau welche Flagge bedeutet. Darf man ins Wasser, oder sollte man dem k├╝hlen Nass doch lieber fern bleiben? Dieses Unwissen erschwert die Arbeit der Rettungsschwimmer und bringt Urlauber unn├Âtig in gef├Ąhrliche Situationen. Aus diesem Grund m├Âchten wir sie hier aufk├Ąhren.

Flaggen am Strand Gelb-RotGelb-rote Flagge

Wenn eine gelb-rote Flagge gehisst ist, signalisiert die Wasserrettung, dass Rettungsschwimmer diesen Strandabschnitt momentan bewachen. Bei einer Gelb-roten Flagge kann sich der Badegast also besonders sicher f├╝hlen, weil ihn ein wachsames und geschultes Augenpaar beobachtet.

Sind solche gelb-roten Fahnen direkt an der Strandlinie platziert, begrenzen sie die erlaubte Badezone. Au├čerhalb dieser Zone gilt offiziell ein Badeverbot.

Flaggen am Strand - Gelbe FlaggeGelbe Flagge

Die Gelbe Flagge stellt einen Warnhinweis der Wasserrettung dar. Die Bedingungen im Wasser sind nicht optimal, kleine Kinder, Senioren und unsichere Schwimmer sollten bei einer Gelben Flagge lieber das sicher Ufer aufsuchen. Ob man sich einer dieser Risikogruppen zurechnet, bleibt aber jedem Strandbesucher selbst überlassen.

Rote Flagge

Fahnen am Strand - Rot

Eine rote Flagge signalisiert, dass nun Baden und Schwimmen verboten sind. Oft sind die Gr├╝nde offensichtlich, zum Beispiel wenn ein starker Wind das Wasser aufpeitscht.

Manchmal kann der Besucher die Verbotsgr├╝nde nicht auf den ersten Blick erkennen:

Beispielsweise kann eine starke Str├Âmung die Schwimmer gef├Ąhrden. In der Regel kennen die Rettungsschwimmer den betreffenden Strand sehr genau und wissen, warum sie ein Verbot aussprechen.

Schwarz-Wei├če Flagge am StrandSchwarz-wei├če Flagge

Schwarz-wei├č karierte Fahnen, die direkt am Strand eingesteckt sind, markieren eine spezielle Zone f├╝r Wassersportger├Ąte. Zwischen den Fahnen herrscht freie Fahrt f├╝r Jetskis oder Kites. Baden ist hier dagegen verboten.

Blaue Flagge

Eine weitere Flagge verziert einige Str├Ąnde der Ostsee, die Blaue Flagge. Diese besitzt eine ganz andere Bedeutung, als die zuvor genannten Flaggen.

Die Blaue Flagge (fr├╝her: Blaue Europaflagge) ist eine weltweite Auszeichnung, die ein Kurort f├╝r die Qualit├Ąt eines oder mehrerer Strandabschnitte erh├Ąlt. Dieses touristische Umwelt-G├╝tesiegel wird jeweils f├╝r ein Jahr verliehen. Die Auszeichnung erfolgt durch eine unabh├Ąngige Umweltstiftung, wenn der Badeort die Erf├╝llung bestimmter Anforderungen bez├╝glich des Umweltmanagements nachweisen kann.

Checkliste – Diese Sachen sollten sie nicht vergessen!

Trinkwasser

Im Normalfall weis jeder, das gerade bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen eine ausreichende Versorgung mit Wasser besonders wichtig ist. An hei├čen Tagen sollten sie auf jeden Fall ├╝ber 2 Liter pro Person mitnehmen. Kinder vergessen an Strandtagen gern das Trinken, erinnern sie Ihre Kinder in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden daran.

Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor

Wer sich lange am Strand aufh├Ąlt, sollte nat├╝rlich die Sonnencreme nicht vergessen, das Bundesamt f├╝r Strahlenschutz empfiehlt f├╝r Erwachsene einen Lichtschutzfaktor von 30 und f├╝r Kinder oder Personen mit empfindlicher Haut einen Lichtschutzfaktor von 50.

Bei der Anwendung der Sonnencreme sollten Sie darauf achten, diese nach jedem Bad in der Ostsee wieder neu auf zu tragen, denn durch das salzige Wasser wird die Wirkung der Creme reduziert.

Schutz vor der Sonne

Der Schutz vor der Sonne spielt bei einem ausgiebigen Strandbesuch eine entscheidende Rolle, sonst droht im schlimmsten Fall ein Hitzschlag. Besonders der Kopf sollte vor starker Sonneneinstrahlung stets gesch├╝tzt werden. Hier ist es im Grunde egal wie, setzt eine Schirmm├╝tze auf, stellt euch eine Strandmuschel an euren Platz oder nutzt ein Sonnensegel, welches ihr ├╝ber eure Liegefl├Ąche spannt, Hauptsache sie k├Ânnen sich an ein schattiges Pl├Ątzchen zur├╝ckziehen und ihren Kopf sch├╝tzen.

F├╝r Vierbeiner sollte ebenfalls gesorgt werden!

Die sch├Ânsten Hundestr├Ąnde auf R├╝gen

Hunde m├Âgen extreme Temperaturen nicht besonders und sollten deshalb m├Âglichst nicht mit in die pralle Sonne genommen werden. L├Ąsst es sich bei einem Strandausflug nicht vermeiden lassen, denken Sie bitte an einiges, was f├╝r Ihren Hund wichtig ist.

Nasses Handtuch

Ein nasses Handtuch kann f├╝r Ihren Hund sehr angenehm wirken. Wickeln sie das Handtuch einfach um den Brustkorb des Hundes, durch die Verdunstungsk├Ąlte wird Ihr Hund angenehm und schonend abgek├╝hlt.

Wassernapf oder Trinkflasche

Für einen Hund ist Trinkwasser ebenso wichtig wie für uns, denken Sie deshalb bitte an einen  Trinknapf oder eine Flasche speziell für Hunde und das entsprechende Wasser. Ihr Hund wird es Ihnen danken.

Sonnencreme

Hunde mit sehr d├╝nnem oder kurzem Fell sollten sie ebenfalls mit Sonnencreme behandeln. Die Haut unter dem Fell ist starke Sonneneinstrahlung nicht gewohnt und neigt schnell zu Verbrennungen.

Schattenspender

Auch Ihr vierbeiniger Freund erfreut sich an hei├čen Tagen an etwas Schatten. Lassen Sie ihm einen Platz in der Strandmuschel oder unter dem Sonnensegel.

Tipps zur Wassersicherheit von Kindern

Kindern fehlt oft die F├Ąhigkeit, die gesamte Tragweite ihres Handelns zu ├╝berschauen. Sie sind einfach eher bereit ein Risiko einzugehen, ihnen fehlt die Erfahrung, sie sind oft einfach unbek├╝mmert und ben├Âtigen deswegen eine Aufsichtsperson, die sie im Auge beh├Ąlt. Besonders wenn es Spa├č macht, im Meer zu toben, kennen Kinder keine Grenzen und ├╝bersch├Ątzen sich gern selbst. Behalten Sie deshalb auch die k├Ârperlichen und geistlichen Eigenschaften der Kinder immer im Auge. Seien Sie sich immer bewusst: Wasser ├╝bt auf fast alle Kinder eine quasi magische Anziehungskraft aus.

Fr├╝hzeitig mit den Kindern ins Bad gehen und ihnen das Schwimmen vertraut zu machen ist ein guter Schritt den Kindern Sicherheit zu bieten.┬áKinder k├Ânnen schon im jungen Alter Schwimmen lernen, sollten aber bereits davor erste Kenntnisse und Fertigkeiten zum sicheren Verhalten am und im Wasser erfahren!

Am Strand spielt es keine Rolle, ob Rettungsschwimmer vor Ort sind, Aufsichtspersonen und Eltern von Kindern haben immer die Pflicht ihre Sch├╝tzlinge aktiv im Auge zu behalten.

10 Baderegeln f├╝r Kinder

Kinder Ostsee Spiel

  • Du solltest nur Baden gehen, wenn es Dir auch wirklich gut geht. Spring nicht ins Wasser, wenn Du ├╝berhitzt bist. Dusche vorher oder mache Dich langsam mit den H├Ąnden nass.
  • Wer nicht richtig Schwimmen kann, sollte nur bis zum Bauch ins Wasser gehen.
  • Mit leerem Magen oder kurz nach dem Essen, solltest Du nicht ins Wasser gehen.
  • Rufe nicht unn├Âtig um Hilfe, wenn Du diese nicht wirklich ben├Âtigst. Achte auf andere und Helfe im Notfall, wenn sie Hilfe ben├Âtigen.
  • ├ťbersch├Ątze Dich und Deine Kraft nicht.
  • Wo Schiffe, Boote und andere Wassersportger├Ąte im Wasser sind, solltest Du nicht baden.
  • Bemerkst du, dass ein Gewitter aufzieht, solltest Du das Wasser so schnell wie m├Âglich verlassen und ein festes Geb├Ąude aufsuchen. Bei Gewitter ist Baden lebensgef├Ąhrlich.
  • Schwimm├Ąrmel, Luftmatratzen und andere aufblasbare Schwimmhilfen bieten Dir keine Sicherheit im Wasser.
  • Achte auf deine Umwelt, verschmutze das Wasser nicht. Wirf Abf├Ąlle in den M├╝lleimer, da geh├Âren sie auch hin.
  • Springe nur ins Wasser, wenn es frei und tief genug ist.

Wie Sie im Notfall reagieren sollten

Ist jemand im Wasser in Not geraten, sofort Hilfe holen, den Geborgenen m├Âglichst warmhalten und Bewusstlose wiederbeleben. An bewachten Str├Ąnden k├Ânnen ausgebildete Rettungsschwimmer mit Boards oder Rettungskanus schnell helfen. Das gilt besonders f├╝r Situationen, in denen Ertrinkende in Panik oder nicht ansprechbar sind oder bei ihrer Rettung nicht mithelfen oder sich sogar wehren. Die Rettungsschwimmer ├╝ben solche Situationen immer wieder und wissen genau, was zu tut ist.

In den meisten F├Ąllen versuchen in Not geratene Schwimmer den Kopf ├╝ber der Wasseroberfl├Ąche zu halten. Dabei strecken sie beide Arme beiseite. In dieser Position befindet sich der Mund nur knapp ├╝ber dem Wasser und der Kopf wird immer wieder abtauchen.

Wenn Ihnen auff├Ąllt, das jemand Hilfe ben├Âtigt, ist es wichtig, dass Sie sich merken, wo genau sich der Hilfebed├╝rftige aufgehalten hat. Bevor Sie eventuell einen Rettungsversuch starten (wenn Sie sich in der Lage f├╝hlen), sollten Sie um Hilfe rufen.

F├╝r alle, die sich auch die Rettung im Wasser zutrauen, gilt:
  1. Bewahren Sie auf jeden Fall Ruhe und verschaffen sich einen ├ťberblick ├╝ber die Situation.
  2. Nehmen Sie einen schwimmf├Ąhigen Gegenstand mit. Rettungsbojen sind hier am besten geeignet. Ist keine Rettungsboje greifbar, nutzen Sie einen Gegenstand, der ├Ąhnliche Eigenschaften besitzt zum Beispiel ein Surfbrett.
  3. ┬áGeben Sie dem Opfer nicht die Hand um zu helfen, durch eventuelle Panik k├Ânnte er Sie ernst verletzen und Sie geraten ebenfalls in Not. Ist kein Gegenstand greifbar, ist Vorsicht geboten.
  4. Schwimmen sie den Betroffenen von hinten an und geben Sie bescheid, dass Sie ihm helfen m├Âchten.
  5. Greifen sie dem Opfer mit dem Achselgriff unter die Arme und ziehen ihn so zum Ufer.

Trivial, aber lebenswichtig: Beim Herausziehen darauf achten, dass der Kopf ├╝ber Wasser bleibt.

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