Schokolade von der Ostsee

Ostsee Schokolade


Ein Hoch auf die Schokolade – 24 h am Tag im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Süßigkeitenfach zu Hause verfügbar und dennoch oft verflucht. Unzählige Geschmackssorten, angereichert mit Nüssen, Rosinen, Keksen oder Früchten gibt es heute in unseren Supermarkt-Regalen, eine Entscheidung fällt oft schwer. Denn nicht nur die Lieblingsgeschmackrichtung entscheidet am Ende was wir kaufen sondern meistens auch die Qualität der Kakaobohnen, aus denen der Traum aller Süßigkeiten-Liebhaber hergestellt wird.

Allgemeines zur Schokolade

„Kakaobohnen wachsen am Baum also gehört Schokolade zum Obst“ … Klingt komisch, ist aber (fast) so. Natürlich ist die im Laden erhältliche Schokolade nicht wirklich dem Obst zuzuordnen, dennoch wachsen die Früchte bereits seit über 3.000 Jahren am Kakaobaum.

Der Name „Schokolade“ stammt vom aztekischen Wort „xocolatl“ ab, was so viel wie „Kakaogetränk“ bedeutet.

Sie waren übrigens auch die ersten, die die Früchte des Kakaobaumes mit kaltem Wasser vermischten und somit das erste Kakaogetränk (natürlich ohne Zucker) herstellten. Grundsätzlich unterscheiden wir heute 3 Sorten von Schokolade, nämlich die Bitterschokolade, Milchschokolade und weiße Schokolade. Während die Bitterschokolade ganze 48 g Kakaomasse pro 100 g enthält, sind es bei der Milchschokolade nur noch 12 g, bei der weißen Schokolade entfällt die Kakaomasse gänzlich.

Das erklärt auch, warum die Bitterschokolade eben bitter schmeckt OBWOHL sie was die Zuckermenge angeht den beiden anderen Schokoladensorten in nichts nachsteht. Milchschokolade und weiße Schokolade beinhalten dafür 22 g bzw. 26 g Milchpulver pro 100 g.

Die weiße Schokolade wird erst seit den 1930er Jahren kommerziell vertrieben und wurde erstmals von der Firma Nestlé in der Schweiz hergestellt.

Der Genuss von Schokolade in Maßen, vor allem von Bitterschokolade, hebt für kurze Zeit die Anzahl von herzschützenden Antioxidantien, was jedoch durch den anschließenden Verzehr von Milch wieder neutralisiert wird. Indes ist die Wirkung von Kakao auf die Gesundheit des Menschen wissenschaftlich nachgewiesen: Eine kakaohaltige Trinkschokolade –natürlich ohne Zusatz von Zucker – trägt (im geringen Maße) zur Blutdrucksenkung bei. Übrigens liegen wir Deutschen ganz weit vorn wenn es um den pro-Kopf-Verzehr von Schokolade geht, etwa 12 kg Schokolade gönnen wir uns pro Person in rund 365 Tagen.

Karls Schokoladenmanufaktur

Wer denkt, bei Karls gibt es nur unzählige Marmeladensorten und rot-weiß gepunktete Deko-Artikel irrt sich gewaltig. In der Gemeinde Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern nur einen Katzensprung von Rostock (ca. 15 km) entfernt befindet sich die Karls Schokoladen-Manufaktur.

Aus natürlichen Zutaten, wie beispielweise der Kakaobohne werden hier Schokoladenträume wahr. Rohrzucker, Kakaobutter, Kakaomasse und ggf. Milchpulver werden vor den Augen der neugierigen Zuschauer verarbeitet und in einem extrem aufwendigen Verfahren zur Schokolade verwandelt. Am wichtigsten ist dabei, dass die Kakaobohnen gut gesäubert, sortiert und anschließend geröstet werden. Beim anschließenden mahlen der Kakaomasse ist es besonders wichtig, dass Temperatur und Dauer stimmen – beide Faktoren haben wesentlichen Anteil am Geschmack der Schokolade und müssen gut ausbalancier sein. Beim anschließenden Conchieren wird die Masse dann herrlich schmelzend und auch dem Schreiber dieses Beitrages fällt spätestens in diesem Moment ein, dass er heute noch Schokolade kaufen muss :-).

Wer die Karls Schokoladen-Manufaktur besucht hat die Gelegenheit, vor Ort selbst Schokolade herzustellen.

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, die Schokolade kann nach Herzenslust mit Erdbeerstückchen, Nüssen oder bunten Schokolinsen verziert und anschließend in eine ebenfalls selbstgemachte Verpackung drapiert werden. Das ist übrigens ein wunderbares Mitbringsel für die Liebsten zu Hause – oder man gönnt sich einfach selbst mal was! Das Mitmach-Angebot ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt denn nach der „Arbeit“ erhält man ein Diplom zum Karls-Chocolatier.

Anmelden kann man sich vorher entweder im Internet oder direkt vor Ort. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen natürlich beratend und helfend beiseite.

Die Teilnahme wird ab 6 Jahren empfohlen, bei jüngeren Schokoladenliebhabern sollte eine Begleitperson mit anwesend sein. Damit die Kleidung nicht verschmutzt wird, gibt´s für die Kleinen Schokoladenkünstler eine Schürze. Der Kurs dauert ca. 45 Minuten und kostet pro Person 5 €. Die Manufaktur ist täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Wer keine Zeit oder Lust hat, Schokolade selbst herzustellen, kann sich im Onlineshop oder im Laden direkt in der Karls-Schokoladenmanufaktur die Einkaufstaschen mit Leckereien füllen. Dort gibt es die Schokolade nicht nur in Form von Tafeln sondern auch leckeren Brotaufstrich und Trinkschokolade.

Schokolade aus Kappeln an der Schlei

Leckermäulchen kommen in Bezug auf Schokolade an der Ostsee wirklich auf ihre Kosten. Schlaefkes Schokoladenküche in Kappeln an der Schlei ist DIE Adresse für hochwertige Pralinen und allerfeinste Schokoladenvariationen. Mit Idealismus, meisterlichen Können, Sorgfalt und natürlich Leidenschaft werden hier aus dem Rohstoff Kakao unzählige Schokoladenartikel gezaubert. Dank gläserner Produktion können Besucher hier den Weg von Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade täglich live miterleben. Zudem bietet die Schokoladenküche verschiedene Führungen an.

Schokolade mit Ostsee-Motiv

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