Ostseecard: Alles, was du als Urlauber wissen musst

ostseecard

Wer an der Ostsee Urlaub macht, zahlt in den meisten Seebädern eine Kurabgabe – und bekommt dafür die Ostseecard als Gästekarte. Klingt erstmal unspektakulär, ist in der Praxis aber durchaus nützlich: Mit der Karte gibt es bei mehr als 25 Partnern Rabatte, kostenlose Getränke oder vergünstigte Eintritte – von der Therme bis zum Aquarium.

Was die Ostseecard genau beinhaltet, wo man sie bekommt und was sie wirklich kostet, erklären wir hier.

Was ist die Ostseecard?

Die Ostseecard ist die offizielle Gästekarte für die Ostseebäder in Schleswig-Holstein. Sie berechtigt Urlauber zu Vergünstigungen bei ausgewählten Freizeiteinrichtungen, Restaurants und Ausflugszielen in der Region. Ausgegeben wird sie gegen die Kurabgabe – die Karte selbst kostet also nichts extra.

Wer mehrere Tage an der Ostsee verbringt und Ausflüge plant, kann mit der Karte schnell ein paar Euro sparen. Vor allem Familien, die ohnehin Thermenbäder, Erlebniswelten oder Schiffsfahrten einplanen, profitieren am meisten.

Welche Vorteile bietet die Ostseecard?

Die Vergünstigungen sind je nach Partner unterschiedlich – mal gibt es Prozente auf den Eintritt, mal ein kostenloses Getränk dazu. Aktuelle Partnerangebote sind unter anderem:

  • Lübecker Marzipanspeicher – 10 % Rabatt auf die Marzipan-Show
  • Panoramaschiff MS Hansa – ein kostenloses Getränk an Bord
  • Galileo Erlebniswelt – vergünstigte Tickets
  • SEA LIFE Timmendorfer Strand – Rabatt auf den regulären Eintrittspreis
  • Ostsee-Therme Scharbeutz – Ermäßigung auf den Eintrittspreis
  • Europäisches Hansemuseum – gratis Espresso beim Besuch
  • Grömitzer Welle – Rabatt auf den Eintrittspreis des Meerwasser-Brandungsbades
  • Weissenhäuser Strand – kostenloses Getränk

Das Angebot wächst regelmäßig. Welche Partner aktuell mitmachen, lässt sich am besten direkt über die OstseeApp prüfen – dazu weiter unten mehr.

In welchen Regionen gilt die Ostseecard?

Die Karte wird in den kurabgabepflichtigen Seebädern entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste ausgegeben. Dazu gehören folgende Orte und Regionen:

Wo bekommt man die Ostseecard?

Ganz einfach: In den kurabgabepflichtigen Seebädern bekommt man die Ostseecard entweder direkt vom Vermieter bei der Anreise oder im örtlichen Touristikbüro. Zusammen mit der Quittung über die Kurabgabe wird die Karte ausgehändigt – sie gilt dann für die gesamte Aufenthaltsdauer.

Tipp für Dienstreisende: Wer beruflich an die Ostsee fährt, muss in einigen Orten laut Aussage von Vermietern keine Kurabgabe zahlen – und bekommt die Karte dann trotzdem kostenlos. Das gilt beispielsweise in Heiligenhafen und auf Fehmarn. Ob das überall so gehandhabt wird, lässt sich am besten direkt beim Vermieter erfragen.

Was kostet die Ostseecard?

Die Karte selbst ist kostenlos – man zahlt lediglich die Kurabgabe, die in den Ostseebädern ohnehin anfällt. Die Höhe variiert je nach Ort und liegt in der Regel zwischen 1,50 € und 2,50 € pro Person und Tag.

Die Kurabgabe hat übrigens eine lange Geschichte: Sie wurde bereits 1875 in den Ostseebädern eingeführt, um Sport-, Kinder- und Kulturprogramme sowie Konzerte vor Ort zu finanzieren. Die genauen Gebührensätze sind auf den Websites der jeweiligen Gemeinden einsehbar.

OstseeApp: Alle Angebote immer dabei

Wer unterwegs keinen Überblick über die aktuellen Ostseecard-Partner verlieren möchte, sollte sich die OstseeApp herunterladen. Sie zeigt Veranstaltungen in der Nähe sowie alle aktuellen Partnerangebote – praktisch, wenn man spontan entscheidet, wohin der nächste Ausflug geht.

Häufige Fragen zur Ostseecard

Muss ich die Ostseecard separat beantragen?

Nein. Die Karte wird automatisch ausgehändigt, wenn du die Kurabgabe bezahlst – entweder beim Vermieter oder im Touristikbüro vor Ort.

Gilt die Ostseecard für die ganze Familie?

Jede Person, die die Kurabgabe zahlt, bekommt eine eigene Karte. Kinder sind je nach Ort und Altersgruppe oft von der Kurabgabe befreit – das lohnt sich beim Vermieter zu erfragen.

Wie lange ist die Ostseecard gültig?

Die Karte gilt für die Dauer des bezahlten Aufenthalts. Wer länger bleibt und weiterzahlt, hat sie entsprechend länger dabei.

Lohnt sich die Ostseecard für kurze Aufenthalte?

Das kommt auf die Planung an. Wer ohnehin eine Therme, ein Museum oder eine Schiffsfahrt einplant, holt den Gegenwert schnell raus. Bei einem reinen Strandurlaub ohne Ausflüge spielt die Karte ihre Stärken weniger aus.

Wo finde ich die aktuellen Partner der Ostseecard?

Direkt in der OstseeApp oder über die Touristikbüros vor Ort. Das Partnernetz ändert sich gelegentlich, weshalb eine Vorab-Suche im Netz manchmal veraltete Infos liefert.

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