Stand Up Paddling: rauf auf´s Brett und rein in die Ostsee

Stand Up Paddling an der Ostsee
Stand Up Paddling an der Ostsee / Bild: ©Maridav/depositphotos.com

Stand Up Paddling hat sich in den letzten Jahren zur regelrechten Trendsportart gemausert und begeistert mittlerweile Groß und Klein. Das liegt nicht nur daran, dass Stand Up Paddling schnell zu erlernen ist, sondern es bringt gleichzeitig jede Menge Spaß. Die Ostsee ist dabei prädestiniert für diesen Sport und Sie können das Meer so auf eine völlig neue Art und Weise kennenlernen. Im Folgenden erfahren Sie alles, was Sie rund um Stand Up Paddling wissen sollten.

Was genau ist Stand Up Paddling?

Stand Up Paddling (kurz SUP) bedeutet übersetzt „im Stehen paddeln“. Beim SUP stehen Sie auf einem Board und bewegen sich mit Hilfe eines Paddels fort. Die Tiefe des Wassers sollte dafür mindestens 30 Zentimeter betragen, dann kann es bereits losgehen. Wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie zunächst in seichten Gewässern mit geringem Wellengang üben, denn es braucht einen Moment, bis man die richtige Balance auf dem Board findet. Die Ostsee eignet sich daher perfekt für das Stand Up Paddling.

Warum ist die Trendsportart SUP so beliebt?

SUP wird immer beliebter, da es eine Wassersportart für jedermann ist. Egal ob Sie Anfänger sind oder bereits fortgeschrittene Kenntnisse haben: Spaß ist in jedem Stadium garantiert. Gleichzeitig bietet SUP ein perfektes Workout für den gesamten Körper, denn die ganze Zeit über muss man versuchen die Balance zu halten. Warum das so effektiv ist, wird in diesem Beitrag sehr gut erklärt. Außerdem ist die Sportart extrem vielseitig. Egal ob allein, mit Freunden oder sogar mit dem Vierbeiner: beim Stand Up Paddling ist so gut wie alles möglich.

Stand Up Paddling
Stand Up Paddling / Bild: ©DonyaNedomam/depositphotos.com

Das richtige Equipment beim SUP

Das nötige Equipment für das Stand Up Paddling ist schnell zusammengefasst:

  • ein Stand Up Paddle Board,
  • ein passendes Paddel
  • und ggf. ein Neoprenanzug je nach Jahreszeit.

Die gängigen Stand Up Paddle Boards sind aufblasbar, denn das erleichtert die Handhabung. Sie können das Board ganz einfach vor Ort mit einer Pumpe aufblasen und die Luft anschließend einfach herauslassen, um es wieder bequem im Auto zu verstauen. Das zusätzliche Paddel ist notwendig, damit Sie sich auf dem Wasser auch fortbewegen können. Je nach Körpergröße und Wassertiefe wird dabei die optimale Länge des Paddels festgelegt. Sind die Wassertemperaturen noch recht niedrig, sollten Sie außerdem auf einen Neoprenanzug nicht verzichten, denn dieser schützt Sie effektiv vor Kälte. So ist garantiert, dass Sie den Wasserspaß nicht nach einer halben Stunde schon wieder abbrechen müssen, weil Sie womöglich frieren.

Die verschiedenen SUP Varianten

Monster SUP – riesiger Spaß im Team

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Bei einem Monster SUP stehen Sie gemeinsam mit einer Gruppe von bis zu 10 Personen auf einem riesigen SUP. Hier ist Spaß natürlich garantiert, denn alle müssen zusammenarbeiten. Monster SUP eignet sich aufgrund der Anzahl der Personen für Gruppen von Freunden, Familien und natürlich auch für Aktivitäten mit der Firma.

Downwinder – den Wind im Rücken nutzen

Beim Downwind SUP können Sie weite Strecken zurücklegen, denn bei dieser SUP Variante nutzen Sie den Wind und die Wellen für sich. Wer diese Variante erlernen möchte, sollte vorher am besten einen Kurs machen, denn die Technik erfordert ein wenig Übung.

SUP & Yoga – Körper & Natur im Einklang

Hier geht es im Grunde genommen nicht um SUP an sich, sondern eher um Yoga auf dem Wasser. Das Board ist der Ersatz für die Yoga Matte und trainiert das Gleichgewicht zusätzlich. Am besten buchen Sie sich einen Kurs, um SUP Yoga gemeinsam mit anderen zu erleben, das bringt den meisten Spaß.

SUP mit Hund – gemeinsames Abenteuer mit der Fellnase

SUP können Sie wunderbar auch gemeinsam mit Ihrem Hund erleben. Dafür gibt es sogar spezielle Kurse, um die Grundlagen zu erlernen. Sichern Sie Ihren Vierbeiner dabei stets mit einer Schwimmweste, falls Zweibeiner und Vierbeiner doch einmal über Board gehen.

Last but not least: SUP Equipment kaufen oder ausleihen?

Wenn Sie Stand Up Paddling das erste Mal ausprobieren, ist es empfehlenswert sich das Equipment zunächst zu leihen. So stellen Sie fest, ob die Sportart überhaupt etwas für Sie ist. Wenn Sie sicher sind, dass Sie SUP weiter und vor allem regelmäßig betreiben wollen, lohnt sich irgendwann eine eigene Ausrüstung. Suchen Sie sich für die Anschaffung am besten einen kompetenten Berater, der Ihnen bei der Auswahl hilft, denn Größe des SUP Boards und Länge des Paddels sollten individuell auf Sie zugeschnitten sein. Für das gesamte Equipment sollten Sie mit mindestens 300-500 Euro rechnen, je nach Ansprüchen und Hersteller.

Stand Up Paddling mit Familie an der Ostsee
Stand Up Paddling mit Familie an der Ostsee / ©EpicStockMedia/depositphotos.com

Rauf auf´s Brett und los!

SUP ist eine wunderbare Möglichkeit, um die Schönheit der Ostsee vom Wasser aus zu erleben. Es bringt dabei nicht nur Spaß, sondern ist auch ein effektives Training, ohne dass es sich wie ein solches anfühlt. Mit ein bisschen Übung kann Stand Up Paddling schließlich Ihr neues Hobby werden, wenn Sie am Wasser sind. Probieren Sie es einfach einmal aus und lassen Sie sich von dieser Trendsportart begeistern!

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