Diese drei Ostsee-Kreuzfahrten sollte jeder einmal erlebt haben

Ostsee Kreuzfahrtschiff in Warnemünde
Ostsee Kreuzfahrtschiff in Warnemünde / ©[email protected]/depositphotos.com

Die Ostsee ist vor allem im Sommer eine ausgesprochen beliebte Region für eine aufregende Kreuzfahrt. Schönes Wetter, angenehme Temperaturen und bezahlbare Preise wissen zu überzeugen. Aber selbst zur kühleren Jahreszeit kann ein Ausflug empfehlenswert sein. Beliebte Angebote erstrecken sich über fünf, zehn oder noch mehr Nächte, sodass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Es gibt viele günstige Angebote, die sich vor allem für preisbewusste Frühbucher eignen. Aber es finden sich auch vereinzelte Premium-Angebote, falls man sich einfach mal etwas gönnen möchte. Dieser Artikel gibt drei Inspirationen für die nächste Kreuzfahrt.

5 Nächte: Dänemark und Norwegen

Kreuzfahrtschiff in Norwegen
Kreuzfahrtschiff in Norwegen / ©mac_sim/depositphotos.com

Diese beliebte AIDA-Route beginnt mit einer Abendabfahrt in Kiel, ehe das Schiff am nächsten Morgen in Aarhus, Dänemark eintrifft. Reisende haben dann die Möglichkeit, den ganzen Tag in der ehemaligen Wikingerstadt zu verbringen. Anschließend geht es am Abend weiter Richtung Norden, das Schiff trifft dann am nächsten Mittag (Tag 3) in Oslo, Norwegen ein.

Der Nachmittag und Abend stehen zur freien Verfügung, ebenso der nächste Tag bis zum Abend. Das ist auch richtig so, denn Oslo hat mit Sehenswürdigkeiten wie dem Nationalmuseum, dem Oper & Ballett und der Festung Akershus so einiges zu bieten. An Tag 5 folgt eine Erholung auf hoher See und am Morgen des Tag 6 ist man wieder zurück in Kiel.

7 Nächte: Estland, Finnland und Schweden

Kreuzfahrtschiff in Tallinn
Kreuzfahrtschiff in Tallinn ©meunierd/depositphotos.com

Ein weitere beliebte AIDA-Route bringt Reisende über Kiel nach Tallinn, Helsinki und Stockholm. Das Schiff setzt zum Abend ab, ist Tag 2 komplett auf See unterwegs und trifft zum Mittag an Tag 3 in Tallinn (Reval), Estland, ein. Reisende können dann den Rest des Tages und bis in die späte Nacht in Tallinn verbringen – zur Abendzeit ist die Stadt sehr romantisch.

Den nächsten Morgen bis zum Abend (Tag 4) verbringt man anschließend in Helsinki, Finnland. Danach führt die Route nach Stockholm, Schweden, wo das Schiff die meiste Zeit ankert. Man kann einen Nachmittag und einen Vormittag in Stockholm verbringen, ehe es an Tag 7 auf hoher See wieder zurück nach Kiel geht. Die Ankunft erfolgt zum Morgen an Tag 8.

15 Nächte: Schweden, Finnland und Dänemark

Kreuzfahrtschiff in Kopenhagen
Kreuzfahrtschiff in Kopenhagen (Dänemark) ©NANCYPAUWELSPHOTO/depositphotos.com

HANSEATIC Nature von Hapag-Lloyd bietet ebenfalls Kreuzfahrten zur Ostsee an, diese sind aber eher einem Premium-Angebot zuzuordnen. Die Preise sind also um ein Vielfaches höher als beispielsweise bei AIDAprime. Dafür erhält man aber auch mehr Luxus sowie ein entspannteres Erlebnis – die Hektik des Alltags gerät völlig in den Hintergrund.

Die ersten 5 Tage sind auf hoher See und für das Kreuzen vor den Kreidefelsen der Insel Mön und durch den Stockholmer Schärengarten vorgesehen. Ein optionaler Expeditionstag in der Bottenwiek/Bottensee ist je nach Eislage ebenfalls möglich. Erst an Tag 6 trifft das Schiff dann in Lulea, Schweden ein, wo man mehr als einen Tag verbringen kann.

Anschließend folgen eher kurze Tagesaufenthalte in Kemi, Oulu und Rauma (alle drei in Finnland), gefolgt von einem Tagesausflug nach Kopenhagen, Dänemark. Reisende schätzen hierbei vor allem den ruhigen Anfang dieser Route, ehe es zum Ende hin zahlreiche kleine Hafenstädte in Finnland zu sehen gibt. Kopenhagen ist dann der krönende Abschluss.

Extra-Tipp: Digitale Sicherheit auf hoher See erhöhen

Heutzutage möchten die meisten Menschen aber auch auf hoher See weiterhin verbunden bleiben, ob mit Freunden oder einfach nur, um die Nachrichten mitzuverfolgen. Mobiles Internet funktioniert dabei nur selten, WLAN an Bord bleibt also oft die einzige Option. Doch hier kann auch eine Gefahr lauern, denn alle Übertragungen im WLAN erfolgen unverschlüsselt.

Das bedeutet, theoretisch kann jeder Mitreisende die Daten abgreifen. Das ist speziell bei sensiblen Anwendungen wie Online-Banking mit ein wenig Risiko verbunden. Guten Schutz kann hingegen ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) bieten. Früher war das oft ein sogenanntes PPTP-VPN, jedoch gilt diese Technologie heute als veraltet.

Deshalb setzen seriöse Anbieter auf moderne VPN-Protokolle wie WireGuard und OpenVPN. Das klingt alles sehr technisch, ist aber zur Nutzung im Alltag fast schon nebensächlich. Moderne VPN-Dienste funktionieren nämlich mit einem Klick und nutzen von vornherein die optimalen Protokolle – man muss sich um nichts mehr kümmern.

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