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Perfekter Schutz für alle Aktivitäten zwischen Küste und Hinterland
Thermounterwäsche gehört für viele Ostseeurlauber schon längst zur Grundausstattung für ihren Urlaub, wenn dieser außerhalb der Hochsaison im Sommer stattfindet. Wer seinen Urlaub zwischen Küste, Boddenlandschaft und Hinterland plant, erlebt ein Klima, welches selbst an sonnigen Tagen kühl wirken kann. Wind, wechselnde Temperaturen und dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit prägen den Alltag an der Küste stärker als im Hinterland.
Küstenklima und individuelle Temperaturwahrnehmung Zwar gilt die Ostsee als gemäßigte Klimazone, doch diese Definition gilt im Alltag vieler Reisender nur bedingt. Die Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass im April die durchschnittliche Lufttemperatur an der Küste zwischen 8 und 11 Grad Celsius liegt. Im Oktober beträgt diese Temperatur zwischen 10 und 13 Grad Celsius. Viel entscheidender ist jedoch der Wind für den Urlauber. Bereits eine mäßige Brise kann den individuellen Eindruck der Kälte deutlich verstärken. Der Windchill-Effekt kann die gefühlte Temperatur um mehrere Grade absenken.
Bei Radtouren, bei Besuchen von Seebrücken und auch auf den offenen Stränden der Ostsee kann sich dieser Effekt besonders gut entfalten. Hinzu kommt die deutlich höhere Luftfeuchtigkeit an der Küste, welche die Wärme schneller vom Körper abführt. Die Kombination dieser Effekte erklärt, warum sich selbst zweistellige Temperaturen an der Küste deutlich kühler anfühlen, als in der Mitte von Deutschland. Für Reisende bedeutet dies vor allem, dass an die gewählte Kleidung eine höhere Anforderung gestellt werden sollte. Bei einem längeren Aufenthalt im Freien ist Thermounterwäsche in jedem Fall ratsam.
Die Funktion von Thermounterwäsche und ihre Materialien

Moderne Thermounterwäsche zählt zu den sogenannten Baselayer-Schichten, also einer Kleidungsschicht, welche direkt auf der Haut aufliegt und welche die Grundlage eines mehrschichtigen Bekleidungssystems bildet. Häufig besteht Thermounterwäsche aus synthetischen Fasern wie Polyester und Polyamid, welche häufig mit natürlichen Fasern wie Merinowolle oder Baumwolle ergänzt werden.
Synthetik punktet vor allem durch die Formstabilität und die schnelle Trocknung, während Wolle den Geruch hemmt und auch im feuchten Zustand hervorragend isoliert. Auch die Stärke des Materials spielt eine wichtige Rolle. Für den Ostseeraum hat sich eine mittlere Materialstärke als optimal erwiesen. Ist das Material der Thermounterwäsche zu dick, schränkt es die Bewegungsfreiheit spürbar ein. Ist das Material zu dünn, verliert es bei Wind zu schnell seine schützende Wirkung. Wichtig ist und bleibt vor allem die Passform. Ein zu weiter Schnitt oder auch Falten reduzieren den Kontakt zwischen Thermounterwäsche und der Haut und mindern somit die Funktionalität der Kleidung.
Saisonale Einordnung der Thermounterwäsche
In den Sommermonaten verliert die Thermounterwäsche an der Ostsee spürbar an Relevanz. Doch vor allem in Frühjahr und Herbst kann die Unterwäsche maßgeblich dazu beitragen, die Saison für Urlauber spürbar zu verlängern. Wer im Frühjahr Spaziergänge am Strand erleben möchte oder auch einzelne Bootstouren plant, profitiert von der zusätzlichen Wärmeregulierung durch Thermounterwäsche deutlich. Und auch im Herbst verlängert diese Unterwäsche den Aktionszeitraum spürbar.
Sinkende Tagestemperaturen und kühlere Abende lassen sich mit einer passenden Unterbekleidung deutlich angenehmer ertragen. Auch im Winter, beispielsweise bei Städtereisen nach Rostock, Lübeck oder Stralsund, bietet funktionale Thermounterwäsche einen entscheidenden Vorteil. Sie ist eine unauffällige Ergänzung unter der Alltagskleidung und ermöglicht längere Aufenthalte im Freien, ohne dass eine schwere Oberbekleidung getragen werden muss.

Thermounterwäsche ist eine Ergänzung und kein Ersatz
Selbstverständlich ersetzt eine gute Thermounterwäsche keine wetterfeste Jacke und keine isolierenden Zwischenschichten. Die Stärke der Unterwäsche liegt in ihren ergänzenden Eigenschaften. Reiseanbieter und Outdoorverbände empfehlen seit vielen Jahren das sogenannte Zwiebelprinzip als Standard für Regionen mit wechselhaftem Wetter. Hierunter fällt auch die Region der Ostseeküste. Die Funktionsunterwäsche bildet hier die Basis einer solchen Mehrschichten-Kleidung. Entscheidend sind dabei vor allem die gewählten Materialien, deren Verarbeitung und der gute Sitz der Thermounterwäsche. Funktionale Unterbekleidung zählt weniger als Kleidungsstück, sondern eher als funktionales Werkzeug. Sie erleichtert den Aufenthalt bei Wind und tiefen Temperaturen und unterstützt den Körper bei Bewegungen und in Ruhephasen gleichermaßen.
Sie ist eine perfekte Ergänzung für den Ostsee-Urlaub und erlaubt es bei der Wahl der Oberbekleidung, die Auswahl größer und flexibler zu halten.









