Swinetunnel zwischen Usedom und Wollin

Usedom und Wollin, dazwischen die Swine
Usedom und Wollin, dazwischen die Swine / Bild: Aotearoa CC BY-SA 3.0

Der Swinetunnel ist ein Straßentunnel, der von 2018 bis 2023 zwischen den Inseln Usedom und Wollin (Polnische Ostsee) gebaut wurde. Ziel des Tunnels ist es, die Stadt Swinemünde besser an das polnische Festland anzubinden und so die Verkehrsverbindung zu verbessern. Der Tunnel, der unter der Meeresenge von Świna (dt. Swine) gebaut wird, wird die Inseln Usedom und Wollin verbinden. Die Investition umfasst auch Zufahrtsstraßen, einen Rangierbereich oder eine Kreuzung, einen Kreisverkehr sowie ein Betriebsgebäude und eine Umspannstation.


Die Verkehrsfreigabe des Tunnels ist für die zweite Junihälfte 2023 geplant.

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Der Swinetunnel der von dem österreichischen Unternehmen Porr gebaut wurde, ist 1,76 Kilometer lang und verfügt über eine zweispurige Fahrbahn. Neben dem Haupttunnel mit einem Durchmesser von 12 Metern gibt es auch einen Nottunnel. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 225 Millionen Euro, die größtenteils durch EU-Fördermittel finanziert wurden. 15 Prozent der Kosten wurden von der Stadt Swinemünde getragen.

Der Bau der Tunneleinfahrt erfolgt in der offenen Bauweise (Deckelbauweise). Die Länge des Swinetunnnels beträgt 1.483 Meter und 80 Zentimeter. Es wird die längste Unterwasserüberquerung in Polen sein. Der Tunnel wird mit vier Notausgängen ausgestattet, deren Bau mithilfe des bodenverstärkenden Gefrierverfahrens erfolgt. Die Tunnelausfahrt wird ebenfalls in der offenen Bauweise (Deckelbauweise) gebaut und führt zur Kreuzung mit der Duńska- und der Fińska-Straße auf der Insel Wolin.

An seiner tiefsten Stelle liegt er etwa 10 Meter unter dem Grund der Meerenge.

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Bisher konnten Besucher und Urlauber nur die Autofähre nutzen, um von Wollin nach Usedom (Swinemünde) zu gelangen, was insbesondere während der Hauptverkehrszeiten und in der Saison zu erheblichen Wartezeiten führte. Mit dem Swinetunnel wird die Anreise auf die Insel Usedom für viele Besucher erheblich erleichtert und beschleunigt.

Dank der Investition werden die Einwohner von Swinemünde und die Touristen nicht mehr in Warteschlangen auf die Fähre warten. Allerdings gibt es auch Befürchtungen, dass mit der Eröffnung des Tunnels der Verkehr auf der Insel Usedom, insbesondere der Schwerlastverkehr, zunehmen könnte. Es wird erwartet, dass die Zahl der Touristen auf Usedom steigt und vor allem Lkw-Fahrer die neue Route nutzen könnten, was die Verkehrssituation in der Region weiter verschärfen könnte.

Weitere Infos zum Swinetunnel bei Urbexplorer.de

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